
Ein Pfarrer und eine Nonne besteigen einen Berg. Plötzlich bricht ein
Gewittersturm los, und beide flüchteten in eine leere Berghütte.
Sie wollten dort erst einmal nächtigen und am nächsten Tag
weiterklettern. Dummerweise ist bloß ein Bett da. Der Pfarrer,
Gentleman wie er ist, lässt die Nonne im Bett schlafen und schläft
selbst im Schlafsack. Nach kurzer Zeit jammert die Nonne zum
Pfarrer: "Vater, mir ist ja so kalt."
Der Pfarrer steht auf, nimmt eine Decke und breitet sie über die
Nonne aus. Kurze Zeit später wieder: "Vater, mir ist ja so kalt."
Wieder steht der Pfarrer auf, nimmt eine weitere Decke und breitet
sie über der Nonne aus. Doch gleich danach wieder: "Vater, mir ist
noch immer so kalt."
Darauf der Pfarrer: "Wir sind hier hundertprozentig von dem Rest der
Welt abgeschnitten. Niemand wird je erfahren, was sich heute hier
abspielt. Also wollen wir nicht so tun als seien wir verheiratet?"
Die Nonne hatte schon insgeheim darauf gehofft und sagt: "Oh ja,
jaaaaaa."
Der Pfarrer antwortet: "Dann beweg gefälligst deinen Arsch und hol
dir deine beschissene Decke selbst!
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Was ist Politik?
Der kleine
Sohn fragt den Vater, was Politik sei.
Der Vater meint: "Nehmen wir z. B. unsere Familie. Ich bringe das
Geld nach Hause, also nennen wir mich Kapitalismus. Deine Mutter
verwaltet das Geld, also nennen wir sie die Regierung. Wir beide
kümmern uns fast ausschließlich um dein Wohl, also bist du das Volk.
Unser Dienstmädchen ist die Arbeiterklasse und dein kleiner Bruder,
der noch in den Windeln liegt, ist die Zukunft. Hast du das
verstanden?"
Der Sohn ist erst einmal zufrieden. In der Nacht erwacht er, weil
sein kleiner Bruder in die Windeln gemacht hat und nun schreit.
Er steht auf und klopft am elterlichen Schlafzimmer, doch seine
Mutter liegt im Tiefschlaf und lässt sich nicht wecken. Also geht er
zum Dienstmädchen und findet dort seinen Vater bei ihr im Bett. Doch
auch aus sein mehrmaliges Klopfen hin lassen die Beiden sich nicht
stören. So geht er wieder in sein Bett und schläft weiter.
Am Morgen fragt ihn sein Vater, ob er nun wisse, was Politik sei.
Der Sohn antwortet: "Ja, jetzt weiß ich es. Der Kapitalismus
missbraucht die Arbeiterklasse während die Regierung schläft. Das
Volk wird total ignoriert und die Zukunft ist voll Scheiße!"
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Es war einmal ein stattlicher Prinz, der die wunderschöne
Prinzessin fragte: "Willst Du mich heiraten?"
Und sie antwortete: "...NEIN!!!" Und der
Prinz lebte viele Jahre lang glücklich und ging angeln und jagen und hing
jeden Tag mit seinen Freunden herum und trank viel Bier und betrank sich so
oft er wollte, spielte Golf, ließ seine Jacke auf der Stuhllehne im
Esszimmer hängen und hatte Sex mit Dirnen und Nachbarinnen und Freundinnen
und furzte nach Herzenslust und sang und rülpste und kratzte sich ausgiebig
am Sack.
Die Prinzessin lebte viele
Jahre glücklich, ging Shoppen, Prosecco trinken, und ließ sich im
Wellness-Hotels einladen und verwöhnen,
Traf sich jeden Tag mit ihren Freundinnen zum Champagner und
Cocktail trinken, ließ sich so viel spendieren wie sie vertrug (oder
auch mehr).
Sie musste keine dreckigen Socken wegräumen und hatte netten
unverbindlichen und guten Sex mit dem Reit-, Golf- und Tennislehrer
und natürlich auch dem knackigen Fitnesstrainer ..., außerdem ließ
sie sich ausgiebig mit Schmuck, Blumen und Pralinen beschenken; dazu
noch anhimmeln, verehren und ausführen.
Frau Müllers Geschirrspüler war kaputt. Deshalb rief sie
den Handwerker, der sich für den nächsten Tag ankündigte. Da
sie zu dieser Zeit einen wichtigen Termin hatte, den sie nicht
verschieben konnte, sagte sie ihm: "Ich lasse den Schlüssel unter
der Türmatte. Reparieren Die den Geschirrspüler und lassen Sie die
Rechnung am Küchentisch. Übrigens brauchen Sie keine Angst vor
meinem Hund zu haben, der tut Ihnen nichts. Aber auf keinen Fall,
unter keinen Umständen dürfen Sie mit dem Papagei sprechen!"
Als der Handwerker am nächsten Tag ankam, war alles wie angekündigt, und tatsächlich war der Hund der größte und furchterregendste, den er je gesehen hatte. Doch er war ganz friedlich und beobachtete ihn ganz ruhig bei seiner Arbeit.
Der Papagei hingegen bewarf ihn mit Nüssen, schrie, beschimpfte und bedachte ihn ununterbrochen mit den übelsten Ausdrücken. Schließlich konnte sich der Handwerker nicht mehr zurückhalten und schrie: "Halt's Maul, Du blöder, hässlicher Vogel!"
Worauf der Papagei antwortete: "Faß, Pluto!"
© 2002-2010 Karl-Heinz Pflaum
Kartoffeln pflanzen
Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in
seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach.
Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn.
"Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig, weil ich in meinem Garten keine
Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du
mir helfen und den Garten umgraben. Ich liebe Dich. Dein Vater".
Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail: "Lieber Vater, bitte rühre auf
keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich 'die Sache'
versteckt. Ich liebe Dich auch. Ahmed."
Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und
die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle
auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht
ziehen sie wieder ab.
Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn: "Lieber
Vater, sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben, und Du kannst
jetzt die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich nicht für Dich tun. Ich liebe
Dich. Ahmed."
Zwei Elefanten
Zwei Elefanten sehen zum ersten Mal einen nackten Mann.
Sie schauen an ihm runter, schauen wieder hoch, zweifeln und denken: Wie zum Teufel kriegt der sein Essen in den Mund?
Du Depp
Nach den Sommerferien ist bei der Lehrerin und ihren
Zweitklässlern - die sie auch schon im Vorjahr in der Ersten hatte -
der Schulrat zu Besuch. Sie schreibt einen Satz an die Tafel, den
die Schüler vorlesen müssen: "Die Wiese ist schön grün."
Keiner meldet sich. Die Lehrerin: Na, wer kann mir diesen Satz denn
vorlesen? Niemand. Da meldet sich plötzlich Fritzchen aus der
letzten Reihe. Der Lehrerin wird schon ganz Angst, da der Fritz zu
den schlechteren Schülern gehört und im Vorjahr noch nicht richtig
lesen konnte.
Die Lehrerin: "Ja, Fritzchen, bitte." Der Fritz liest vor: "Die
Lehrerin hat einen knackigen Arsch." Darauf die Lehrerin: "Nein,
Fritz, nein, hier steht doch: Die Wiese ist schön grün."
Der Fritz dreht sich zur Seite und sagt zum Schulrat, der neben ihm
sitzt: "Du Depp, wenn Du schon nicht lesen kannst, dann sag mir
wenigstens nix Falsches vor!"
gehen in die Armee. Sie kommen beide zu den Fallschirmspringern. Als sie bei ihrem ersten Fallschirmsprung aus dem Flugzeug springen, ruft der Erste: "Mensch! Ich krieg meinen Fallschirm nicht auf!"
Da erwidert der Andere: "Macht nichts! Ist doch nur eine Übung!"
Stossgebet eines
Urlaubers
Lieber Vater, blicke gnädig herab
auf deine demütigen Ferienreisenden,
deren schweres Los es ist,
in der Welt umherzuziehen,
Aufnahmen zu machen,
Ansichtskarten zu schreiben.
Sieh zu, dass unser Flugzeug nicht gekapert wird
und unser Gepäck nicht verloren geht.
Erleuchte uns bei der Hotelwahl,
lass uns funktionierende Telefone vorfinden
und Zimmer mit fließendem Wasser,
das dessen Namen auch verdient.
Geleite uns zu guten und preiswerten Restaurants,
wo der Wein im Menüpreis inbegriffen ist
und hilf uns, das richtige Trinkgeld zu geben.
Schenk uns die Kraft zum Besuch der Museen,
Kirchen und Schlösser auf unserem Wege
und wenn wir uns stattdessen nach dem Essen
ein Stündchen aufs Ohr legen,
so hab Erbarmen, denn das Fleisch ist schwach.
Schütze unsere Frauen vor Sonderangeboten,
die sie gar nicht brauchen.
Führe sie nicht in Versuchung,
denn sie wissen nicht, was sie tun.
Und wenn wir wieder daheim sind,
so lass uns Menschen finden,
die sich unsere Filme ansehen
und unsere Berichte anhören,
denn der ganze Aufwand soll sich ja lohnen.
Amen
von Christian Schmidt-Scheer
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Tauchkurs
Herr Schmidt antwortet: "Perlen
verkaufen, Geld schicken, Köder wieder auslegen!"
Drei Studenten
Familie Schmidt fährt in den
Urlaub. Dort wird unter anderem ein Tauchkurs angeboten. Nachdem
Herr und Frau Schmidt diesen erfolgreich abgeschlossen haben, gehen
sie alleine auf Tauchgang. Von dieser Exkursion
kehrt allerdings nur noch Herr Schmidt zurück. Seine Frau bleibt
unauffindbar, und so reist Herr Schmidt alleine ab.
Fünf Jahre später erhält er einen Brief von der
Küstenwache: "Wir haben ihre Frau wohlbehalten aufgefunden. Ihr
Körper ist bedeckt mit Muscheln, deren Perlen einen Wert von 50.000
Euro besitzen. Was sollen wir tun?"
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Drei Studenten reden darüber, wer den menschlichen Körper entworfen
hat.
Der erste sagt: "Das muss ein Maschinenbauer
gewesen sein, denk doch an die ganzen Gelenke!"
Der zweite: "Nein! Das muss ein Elektroinstallateur gewesen sei.
Denkt doch nur an das komplette Gehirn und die ganzen Nerven."
Der dritte wehrt ab: "Nein! Das muss ein Architekt gewesen sein. Wer
denn ist schon so blöd und legt das Abwassersystem mitten in den
Vergnügungspark!"
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